Kartoffelcurry mit Pfirsich und Kokosmilch

Kartoffeln, Paprika, Frühlingszwiebeln und Pfirsich passen nicht zusammen? Stimmt nicht!

Die Zutaten in Zusammenhang mit Kokosmilch und reichlich Curry schmecken ganz wunderbar und das Gericht gehört schon seit dem ersten Mal Kochen zu unseren Lieblingsessen. Man kann davon auch gut eine größere Portion kochen wenn viele Leute zu sättigen sind – ähnlich wie bei einem Eintopf.

Für dieses Foto haben wir das Gericht im Urlaub auf Bornholm gemeinsam mit meinen Eltern gekocht. Leider haben wir im Dagli Brugsen (dänische Supermarktkette) keine frischen Pfirsiche bekommen und auf Dosenpfirsiche wollten wir wegen des hohen Zuckergehaltes nicht zurückgreifen. Daher haben wir stattdessen Nektarinen verwendet, das schmeckt genauso gut, wie sich herausgestellt hat.

Zunächst werden die Kartoffeln gewürfelt und weich gekocht, die Paprika werden gewürfelt und gemeinsam mit den Frühlingszwiebeln angebraten. In einem großen Topf wird die Curry-Kokosmilch-Soße zubereitet, wo zum Schluss alles Gemüse gemeinsam mit den Pfirsichwürfeln vermischt und noch einmal kurz erhitzt wird.

Seit unser Baby an unseren Mahlzeiten teilnimmt und dabei überwiegend selbst und mit den Händen isst, müssen wir uns gerade bei Gerichten, die wir in der inzwischen fast unvorstellbaren Prä-Baby-Zeit gern gegessen haben, Gedanken machen in welcher Form die Rezepte auch für das kleinste Familienmitglied geeignet wären. Bei diesem Curry bieten sich handliche, gut zu greifende Kartoffelwürfel mit milder Currysoße (Kokosmilch, Wasser, Mehl, Currypulver) und weich gebratene Paprika an. Außerdem natürlich Pfirsich- bzw. Nektarinenspalten. Paprika wird derzeit leider komplett verschmäht, egal ob roh und knackig oder weich. Da in dieser Form der Mahlzeit eine eiweiß- und eisenhaltige Komponente fehlt, werde ich das nächste Mal noch Erbsen hinzufügen, das stelle ich mir auch in der Erwachsenenversion sehr lecker vor! Ansonsten denke ich allerdings nicht, dass jede Mahlzeit immer alle Nährstoffanforderungen erfüllen muss. Schließlich sollte das Baby ja noch andere Lebensmittel über den Tag angeboten bekommen und der Baby-Spatz wird ja auch noch gestillt zur Zeit.

Zutaten (für ca. 4 Portionen und eine Babyportion):

  • ca. 1,3 kg Kartoffeln (festkochend oder vorwiegend festkochend)
  • 3 Paprikaschoten (wenns besonders schön aussehen soll natürlich eine rote, eine gelbe und eine grüne Schote)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 3 Pfirsiche/Nektarinen, alternativ 1/2 große Dose Pfirsiche oder eine kleine ganze Dose (halbe Früchte oder bereits Würfel)
  • 1 Zwiebel
  • ca. 20g Margarine
  • ca. 200ml Wasser/Gemüsebrühe (zurzeit verwenden wir meist Wasser statt Brühe oder nur ganz wenig Brühpulver und würzen dann stärker nachdem wir eine Portion für den Baby-Spatzen entnommen haben)
  • 400ml Kokosmilch (entspricht meist einer Dose)
  • 2 EL Mehl
  • Olivenöl
  • ca. 3 TL Currypulver
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und 5- 10 min in Salzwasser gar kochen (Achtung: nicht zu lange kochen lassen und hin und wieder probieren, sonst wird es Kartoffelmus)
  2. Die Paprika, die Pfirsichhälften und die Zwiebel ebenfalls würfeln. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
  3. In einem großen Topf die Margarine schmelzen, die Zwiebel darin anbraten, dann das Currypulver hinzugeben und leicht anrösten. Schließlich das Mehl darüber stäuben und ebenfalls etwas anschwitzen. Die Brühe angießen und aufkochen lassen. Nun die Hitze reduzieren und die Kokosmilch einrühren. Mit Salz und Pfeffer nach Belieben würzen (vorher die gewünschte Menge Soße fürs Baby abzweigen) und von der Kochstelle nehmen.
  4. In einer Pfanne die Paprikawürfel und die Frühlingszwiebelringe anbraten (je nachdem wie knackig man sie später haben möchte).
  5. Zum Schluss Kartoffelwürfel, Pfirsichstücke und die Paprika- Frühlingszwiebel- Mischung in die Soße geben, gut verrühren, noch einmal kurz erhitzen (damit auch der Pfirsich heiß wird) und bei Bedarf nachwürzen.

2 Kommentare

  1. Wirklich außerordentlich lecker. Ich verdopple Kokosmilch und Brühe sodass der Flüssigkeitsanteil steigt und wir es als Eintopf essen können. Reicht für zwei Personen ca. 2 – 3 Tage.

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