Paprika-Ananas-Curry mit knusprigen Tofuwürfeln

Ich geb’s zu, ich war sehr faul in den letzten Monaten wenn es ums Bloggen geht 🙂

Und auch jetzt biete ich euch wenig Innovatives: ein weiteres Rezept mit Kokosmilch. Ich fürchte inzwischen enthalten fast 80% all meiner verbloggten Rezepte Kokosmilch, ich hoffe also wirklich ein paar meiner Leser sind genau solche Kokosmilch-Junkies wie ich 🙂
Das heißt übrigens nicht, dass ich mich in letzter Zeit nicht mit Kochen beschäftigt habe. Ich habe mein Rezeptesammlung erheblich erweitert und mir viele Gedanken über die zukünftige Ausrichtung des Blogs und möglich weitere zu verbloggende Gerichte gemacht.
Ähnlich wie beim Kartoffel-Pfirsich-Curry trifft auch in diesem Rezept wieder süßes Obst auf herzhaft gewürztes Gemüse in Soße, nur dass diesmal Ananaswürfel statt Pfirsich verwendet werden.
Dieses leckere Gericht war übrigens ein glücklich Zufallsfund bei Chefkoch, der mich schnell begeistert hat.
Ich plane derzeit übrigens eine sogenannte „Ellifix“-Serie mit absolut alltagstauglich, schnell zuzubereitenden, vornehmlich veganen Gerichten und ich verspreche jetzt schon mal ganz kühn, dass kein einziges Rezept mit Kokosmilch dabei sein wird 🙂

Zutaten (für zwei reichliche Portionen):

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  • 150g Reis (ich hatte ganz einfachen Spitzen-Langkorn-Reis, aber Basmati ist sicher auch sehr empfehlenswert)
  • 150g Tofu Natur
  • 1EL Speisestärke
  • 1EL Sesam
  • 1/2 TL Salz, 1/2 TL Pfeffer
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Paprikaschoten
  • 400ml Kokosmilch
  • 170g gewürfelte Ananas (frisch oder aus der Dose)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Agavendicksaft (alternativ: Honig)
  • 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 1 TL Koriander (gemahlen)
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 Msp gemahlene Gewürznelken
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Speisestärke
  • 50ml kaltes Wasser
  • 3 EL Cashews

Zubereitung:

  1. Den Reis ganz nach Gewohnheit zubereiten.
  2. Den Tofu würfeln und zusammen mit der Stärke, dem Sesam und Salz und Pfeffer in eine kleine Plastiktüte geben und solange gut durchschütteln bis die Tofuwürfel gut von allen Seiten mit Stärke und Sesam bedeckt sind. Die Würfel anschließend in etwas Öl knusprig anbraten und evt. mit Salz oder auch etwas Sojasoße nachwürzen wenn der Tofu beim Abschmecken noch etwas fad wirkt.
  3. Die Paprikaschoten in Streifen schneiden, die Zwiebel würfeln und den Knoblauch mit einer Knoblauchpresse pressen oder ganz klein hacken.
  4.  Erneut Öl in einer Pfanne erhitzen und darin die Zwiebel, den Knoblauch, Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma und Nelken glasig dünsten. Den Paprika zugeben und etwas weiterbraten. Anschließend mit der Kokosmilch ablöschen und alles ca. 5min bei schwacher Hitze köcheln lassen (je nachdem wie bissfest man die Paprika haben möchte).

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  1. Agavendicksaft und Zitronensaft hinzugeben und das Curry mit Salz und evt. weiterem Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma oder auch Currypulver nachwürzen
  2. Die Speisestärke mit dem Wasser anrühren, in das Curry geben und kurz mit aufkochen lassen, damit die Soße eindickt.
  3.  Die Ananas und die Tofuwürfel hinzugeben und in der Soße erwärmen.
  4.  Das Curry mit dem Reis und den ohne Fett in einer beschichteten Pfanne kurz angerösteten Cashewnüssen servieren.

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Guten Appetit!